Weitere Leistungen

• Osteosonografie
(Messung der Knochendichte)
• Verbesserte Krebsvorsorge
mit Thin Prep©
• Abstrich auf HPV
(Humanes-Papilloma-Virus)
• Impfungen
• Immunulogischer Stuhltest
zur Darmkrebsfrüherkennung
• Blasenkrebsvorsorge
mit NMP 22
• Magnetfeldtherapie
• Osteosonografie
(Messung der Knochendichte
ohne Strahlenbelastung)
Mit
Osteoporose wird der vermehrte Verlust von
Knochenmasse
durch Abbau von festem Knochengewebe bezeichnet.
Jedes Jahr erleiden
Hunderte Frauen und Männer einen Einbruch
der Wirbelknochen oder einen
Bruch des Oberschenkels. Meist schreitet dieser
Prozess unbemerkt voran. Osteoporose kann
man mittels Knochendichtemessung außer
mit Röntgen-
strahlen auch mit Ultraschall bestimmen. Wir
bieten die Ultraschall-Knochedichtemessung
an.
Risikofaktoren für eine Osteoporose können sein:
• Verwandte ersten Grades mit Frakturen und Osteoporose
• geringes Körpergewicht
• Östrogenmangel, Eintritt der Wechseljahre vor 45 Jahren
• nach Krebsbehandlung mit Bestrahlung oder Chemotherapie
• Nikotin- und Alkoholmissbrauch
• geringe Calciumaufnahme durch die Nahrung
Bestimmte Erkrankungen können das Osteoporoserisiko erhöhen:
• chronische Magen- und Darmerkrankungen, die die Aufnahme von
Calcium reduzieren
• Stoffwechselerkrankungen (insulinpflichtiger Diabetes, Nebennieren-
rinden-,Nebenschilddrüsen-, Schilddrüsenfunktionsstörungen)
• Bluterkrankungen (Hämochromatose, Hämophilie, Thallassämie,
Lymphome, Leukämie)
• schwere Lebererkrankungen
• Rheumatoide Arthritis
• Erkrankungen, die mit Cortison länger als ein halbes Jahr behandelt werden.
• Verbesserte Krebsvorsorge mit Thin Prep®
Seit der Einführung des herkömmlichen Krebsvorsorgeabstrich am Muttermund vor 30 Jahren ist die Sterblichkeit des Muttermundkrebses um
70% gesunken. Die Rolle des Abstrichs kann zwar nicht unterschätzt werden,
doch weist der Test erhebliche Mängel auf. Die Abnahmetechnik, Verunreini-
gung durch Blut und Schleim oder Entzündungszellen können das Ergebnis beeinträchtigen. Der Thin Prep© Test wird als Ersatz für den herkömmlichen
Abstrich eingesetzt. Im Vergleich zur konventionellen Methode wird das Zell-
material nicht direkt auf den Objektträger aufgetragen, sondern in eine Konservierungslösung gegeben. Im Labor wird diese Lösung separiert und
als dünne gleichmäßige Schicht auf den Objektträger aufgetragen und damit
ein klares Zellbild erreicht, was eine optimale Beurteilung durch den Zytologen ermöglicht. Bei auffälligen Befunden besteht die Möglichkeit aus dem bereits entnommenen Material weitere Untersuchungen durchführen zu lassen z.B.
auf Humanes-Papilloma-Virus- oder Chlamydieninfektionen.
• Abstrich auf HPV (Humanes-Papilloma-Virus)
Bei HPV-Virushandelt es sich um eine Gruppe kleiner Viren, die
Warzen oder Krebsvorstufen bis hin zu Krebs im Anogenitalbereich verur-
sachen können. Es werden 2 Typen unterschieden: die Gering-Risiko-Typen,
die Warzen hervorrufen und die Hoch-Risiko-Typen, die zu Krebsvorstufen
und Gebärmutterhalskrebs führen können.
Es ist wahrscheinlich die häufigste Geschlechtskrankheit, die meist unbemerkt verläuft. Unter genitalen Warzen leiden ca. 1 – 2 % der Bevölkerung.
Etwa 2 – 5 % der Frauen weisen PAP-Abstriche mit Zellveränderungen auf, die
durch HPV verursacht sein können.
HPV wird hauptsächlich, aber nicht ausschließlich durch sexuelle
Kontakte übertragen. Genitale Warzen können sich nach dem Kontakt in
einem Zeitraum von 4 Wochen bis 8 Monaten entwickeln, sie sind in der
Regel spontan innerhalb von 8 – 14 Monaten ausheilend, nur bei einem
geringen Teil von Frauen kann eine Infektion über Jahre und Jahrzehnte
dauerhaft vorliegen, bevor sich Warzen oder Veränderungen am PAP-
Abstrich entwickeln.
Der Nachweis einer HPV-Infektion kann durch einen Spezialabstrich zusätzlich zum PAP-Abstrich im Rahmen der Krebsvorsorge bei Frauen ab
30 Jahren erfolgen. Heute ist bekannt, dass eine anhaltende Infektion (Hoch-
Risiko-Typen) der Grund für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs sein
kann.
Liegt bei einem negativen PAP-Abstrich ein negativer HPV-Nachweis vor,
kann
das Vorliegen einer Krebsvorstufe mit 99 % Sicherheit ausgeschlossen
werden. Eine Integration in die Krebsvorsorgeuntersuchung ist z. Z. noch nicht vorgesehen.
Sollte bei dem Test der Nachweis von Hochrisiko-HPV erbracht
werden, so ist dies kein Anlass zur besonderen Beunruhigung. Durch engma-
schige Kontrollen bietet sich dann die Möglichkeit, neu auftretende Verände-
rungen des Krebsvorsorge-Abstriches früher zu erkennen und zu behandeln.
Die Chance für eine bestmögliche Früherkennung und erfolgreiche Behandlung
ist für Sie damit erhöht.
Eine Impfung gegen HPV ist in Entwicklung und für die USA bereits zugelassen. Zukünftig können dann junge Mädchen, die noch keine Sexual-
kontakte hatten und HPV-negativ sind, gegen Gebärmutterhalskrebs besser geschützt werden.
• Impfungen
Alle von der Stiko (Ständigen Impfkommission) empfohlenen Impfungen werden durchgeführt. Besonders bei Mädchen bis zum 18. Lj. sollte der Schutz gegen Hepatitis B und Masern-Mumps-Röteln kontrolliert werden. Frauen mit Kinderwunsch werden geimpft, wenn kein ausreichender Schutz gegen Röteln, Windpocken und Keuchhusten vorliegt.
Im Herbst erfolgt die Impfung gegen Grippe und gegen Pneumokokken.
Für alle wird ein Auffrischen des Tetanusschutzes alle 10 Jahre empfohlen.
Im Rahmen des 2006 in NRW beobachteten Masernausbruchs ist das Nachholen
einer Masernimpfung (MMR) auch für Erwachsene (eine Impfung) empfohlen.
Für ungeimpfte Personen, die in Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Pädiatrie (Kindergarten/Kinderheime) tätig sind, dringend empfohlen.
Seit August 2006 steht ein neuer Kombinationsimpfstoff gegen Masern-Mumps-Röteln-Varizellen (MMRV) zur Verfügung.
Eine Impfung gegen Humanes- Papilloma-Virus (HPV) wird bald in Deutschland zur Verfügung stehen.
Impfung bei wiederkehrenden Pilzinfektionen der Scheide (Gynatren®)
mit verschiedenen Milchsäurebakterienstämmen, führt zur spezifischen Antikörperbildung in der Scheide, bekämpft dort Krankheitserregerund senkt
damit Rezidive. Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen ist ebenfalls eine
Impfung möglich (Strovac®).
• Immunulogischer Stuhltestzur Darmkrebsfrüherkennung
Im Rahmen der seit 2002 veränderten Krebsvorsorge-Untersu-
chungen ist der Nachweis von okkultem (d.h. nicht sichtbarem) Blut im Stuhl nunmehr ab 50 Jahre vorgesehen. Ab 55 Jahre wird eine Darmspiegelung
zum Ausschluss von blutenden oder auch nichtblutenden Polypen und Krebs-
vorstufen empfohlen. Diese Spiegelung soll nach 10 Jahren wiederholt werden.
Falls diese Darmspiegelung abgelehnt wird, sehen die gesetzlichen Bestim-
mungen die Möglichkeit des Nachweises von okkultem Blut im Stuhl alle 2
Jahre
vor. Der herkömmliche Test hat leider nur eine geringe Sensitivität
(ca. 40%) und führt häufig zu falsch positiven Ergebnissen, da tierische Blutbestandteile (Fleischkonsum), bestimmte Nahrungsmittel (Radieschen, Meerrettich u.a.) und Vitamin C ebenfalls eine positive Reaktion auslösen
können. Jetzt gibt es einen neuen hochsensitiven und weniger „störanfälligen“
Test, bei dem auch zuvor keine Diät eingehalten werden braucht.
Dieser neue immunologische Schnelltestzum Nachweis von Blut im Stuhl weist über spezi-
fische Antikörper-Reaktionen ausschließlich menschliches Hämoglobin nach.
Durch einen hohen Genauigkeitsgrad von bis zu 86% lassen sich bereits sehr geringe Mengen von okkultem Blut nachweisen. Die Chance, wenig blutende
Polypen im Frühstadium zu erfassen, ist damit erheblich verbessert.
• Blasenkrebsvorsorge mit NMP 22
Pro Jahr erkranken 24.000 Personen neu an Blasenkrebs. Überwie-
gend betrifft dies Männer, aber in den letzten 20 Jahren ist eine stetige Zu-
nahme bei den Frauen zu verzeichnen. Das Risiko steigt ab dem 40. Lj.;
gefährdet sind vor allem Raucher und bestimmte Berufsgruppen, die mit
Chemikalien arbeiten (Friseurinnen, Maler, Drucker, LKW-Fahrer, Arbeiter
in der Leder-, Gummi- und chemischen Industrie und Metallarbeiter).
Darüberhinaus ist das Risiko bei Menschen erhöht, die jahrelang
Schmerzmittel eingenommen haben, einen hohen Kaffeekonsum haben oder
sich häufig die Haare dunkel gefärbt haben.
Blasenkrebs zeigt kaum Symptome. Erst spät kann eine rötliche
Urinfärbung auftreten. Ein vom Blasenkrebs gebildeter und mit dem Urin ausgeschiedener Stoff (NMP 22= Nukleäres Matrixprotein 22) kann früh-
zeitig nachgewiesen werden und damit die Prognose verbessert werden.
• Magnetfeldtherapie
Bei der Magnetfeldtherapie wird ein Kraftfeld über eine stromführen-
de Spule aufgebaut. Mit Hilfe des Magnetfeldes werden gezielt verschiedene Frequenzen auf den Körper übertragen, die über mehrere Stunden Resonan-
zen in den Zellen erzeugen.Die mit den erzeugten Resonanzen sowie die mit
dem Magnetismus zusammenhängenden Prozessen und Wirkungen regulieren
und unterstützen die Zellen des Organismus in ihren Stoffwechselprozessen.
Die Aufnahme, Transport und Verwertung von Sauerstoff und Nährstoffen
werden optimiert.
Die Magnetfeldtherapie wirkt auf die Gewebe wie Knochen, Knorpel,
innere Organe, Gehirn und Nerven sowie auf Prozesse wie die Atmung, den Blutkreislauf, die Hormonbildung.